Am 28. Oktober ist Welt-Polio-Tag Kinderlähmung im Fokus der Öffentlichkeit

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vait_mcright (CC0 Public Domain)
Am heutigen Tag ehren Weltgesundheitsorganisation und der United Nations Childrens‘ Emergency Fund den US-Bakteriologen Jonas Salk. Er entwickelte vor 60 Jahren den ersten Impfstoff gegen die Viruserkrankung und legte damit den Grundstein im Kampf gegen Polio (medizinisch Poliomyelitis), auch bekannt unter Kinderlähmung.
Laut Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI) sind heute vier von sechs WHO-Regionen poliofrei, darunter auch Europa. Vor allem in Afghanistan und Pakistan tritt die Erkrankung heute noch häufig auf. Solange Polio nicht weltweit bekämpft ist, besteht die Gefahr, dass sie sich auch in Europa wieder ausbreiten kann. Es ist daher weiterhin wichtig, in Deutschland gegen Kinderlähmung geimpft zu sein. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Polioimpfung für alle Säuglinge, Kinder, Jugendliche und zur Auffrischung für Erwachsene mit besonderen Risiken.

Die Infektion mit dem Virus erfolgt hauptsächlich durch Schmierinfektion. Das Polio-Virus kommt im Darm vor und Infizierte scheiden es mit dem Stuhl aus. Die Symptome sind vor allem Fieber, Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen. Bei etwa 0,1 Prozent aller Infektionen werden die Nervenzellen des Rückenmarks und/oder des Hirns von dem Virus direkt befallen, wodurch es zu Lähmungen kommt. Polio kann bis zum Tod führen. Bisher gibt es keine Heilung für die Erkrankung, es können lediglich die Symptome gelindert werden.

Mehr Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut, bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und beim Bundesverband Poliomyelitis e.V..

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